CSS 2.1 nun offizieller Webstandard

Mit der Verabschiedung der CSS 2.1-Spezifikation als „Recommendation“ wurde diese vom W3C zu einem offiziellen Webstandard ernannt und soll künftig eine stabile Basis für kommende Erweiterungen bilden.

Seitdem CSS2 als Webstandard im Jahre 1998 verabschiedet wurde, ist eine lange Zeit vergangen, die laut Aussage des Konsortiums u. a. dazu genutzt wurde, eine möglichst breite Interoperabilität zu erzielen. Zudem wurde die ursprüngliche Spezifikation mit der Realität abgeglichen und Teile davon korrigiert oder ganz gestrichen. Letzteres trifft besonders auf Techniken zu, die von den Browserherstellern nicht bzw. nicht in der angedachten Form integriert wurden.

Die Erweiterung von CSS wird in Zukunft über kleinere, unabhängige Module erfolgen, die jeweils spezielle Funktionen beinhalten. Diese sollen die CSS 2.1-Spezifikation ergänzen und somit schrittweise den Gesamtumfang erweitern. Dokumentiert wird der Prozess mittels der von der W3C veröffentlichten CSS Snapshots, welche jeweils den aktuellen Stand der CSS-Entwicklung widerspiegeln.

Wallaby konvertiert Flash in HTML5

Adobe hat mit Wallaby eine erste Testversion seines Flash-zu-HTML5-Converters veröffentlicht. Wallaby ermöglicht die Umwandlung komplexer Flash-Animationen in HTML 5, so dass diese auch auf Endgeräten ohne Flash-Unterstützung, wie bspw. iPhone/iPad darstellbar sind.

Mit dem Projekt sollen Web-Entwickler, die bisher für Animationen ausschließlich Flash verwendet haben, auf natürliche Art und Weise an die Arbeit mit HTML5 herangeführt werden. Zunächst geht es vor allem darum, Flash-Werbebanner in HTML5 umzuwandeln und dadurch deren Darstellbarkeit auf den genannten Apple-Geräten zu ermöglichen.

Wallaby ist derzeit allerdings noch in einem sehr frühen Stadium seiner Entwicklung und muss deshalb als experimentell betrachtet werden. Derzeit werden nur Browser unterstützt, die auf der WebKit-Engine basieren (z. B. Safari, Chrome). Zudem muss auf die Verwendung von ActionScript verzichtet werden, das Umwandeln von komplexen Timeline-Animationen soll aber in dieser ersten Version des Konverters bereits möglich sein. Der ausgegebene HTML5-Code ist dabei nicht zur direkten Einbettung in eine Webseite, sondern vielmehr zur Weiterverarbeitung in einem Web-Editor gedacht.

Hier der Link zum Download der Wallaby-Testversion: labs.adobe.com/technologies/wallaby

Mögliche Zusammenarbeit zwischen Microsoft und Adobe

Die Vorstandchefs der beiden Unternehmen, Steve Ballmer und Shantanu Narayen, haben sich zu einem informellen Gespräch getroffen, um über eine mögliche Zusammenarbeit zu beraten. Außerdem gibt mittlerweile Gerüchte, dass Microsoft auch an einer Ubernahme von Adobe interessiert sei. Trotz des Mangels an Details bezüglich dieses Sachverhaltes führte die Meldung zu einem deutlichen Anstieg des Adobe-Aktienkurses.

Realistischer scheint, dass es zu einem Austausch über eine mögliche Allianz im Mobilfunksektor gekommen ist. Microsoft dürfte bestrebt sein, dem übermächtigen Konkurrenten Apple mittelfristig mit einem neuen Konzept zu begegnen. Da Apple auf dem iPhone kein Flash erlaubt, bietet sich hier die Möglichkeit, ein Konkurrenzprodukt mit einem MS-Betriebssystem auf den Markt zu bringen, dass eine volsltändige Flash-Unterstützung bietet. Da es allerdings bis jetzt keine Informationen zum Inhalt oder Ergebnis des Gespräches gibt, ist auch diese Annahme als eher spekulativ zu betrachten.

Unabhängig von diesen Ereignissen hat Adobe außerdem die Laufzeitumgebung für Air-Anwendungen unter Android fertiggestellt, mit der sich Flash-Applikationen ohne Browser ausführen lassen. Für die Installation wird das aktuelle Andoid-Release 2.2 benötigt, der Download von Air erfolgt über den Android-Market.

Neue Chrome-Version mit integriertem Flash Player

Das aktuelle Update ist bereits das zweite in diesem Monat und schließt erneut einige Sicherheitslücken. Außerdem bringt die neue, stabile Chrome-Version 5.0.375.86 einen integrierten (und aktivierten) Flash-Player mit.

Drei der beseitigten fünf Sicherheitsprobleme wurden von den Entwicklern als „kritisch“ eingestuft. Ein Mitarbeiter der britischen Sicherheitsfirma Secforce, der eine dieser Lücken entdeckte, durfte sich über den “Chromium Security Reward” in Höhe von 500 US-Dollar freuen. Der Fehler tritt im Zusammenhang mit der Verarbeitung von X.509-Client-Zertifikaten auf; zwei weitere Bugfixes beziehen sich auf Speicherfehler bei der Verarbeitung von Videos.

Da Adobe die Version 10.1 seines Flash Players mittlerweile freigegeben hat, wurde der bereits in der ursprünglichen Endversion von Chrome 5 eingebaute Player nun vollständig aktiviert.

Chrome 5 kann unter google.com/chrome heruntergeladen werden. Sämtliche Updates erfolgen jedoch automatisch (Dies betrifft auch den Flash Player), so dass Nutzer des Browsers diesbezüglich keine weiteren Schritte unternehmen müssen.

Flash-Werbung kommt über Umwege aufs iPhone

Adobe hat in Kooperation mit dem Werbenetzwerk Greystripe einen Weg gefunden, Flash-Inhalte auf das iPhone und das iPad zu bringen und somit Apples Flash-Verbot für dessen mobile Endgeräte zu umgehen.

Die „Flashads“ genannte Lösung erkennt, ob es sich beim Zielgerät um ein iPhone/iPad handelt und wandelt in einem solchen Fall die Flash-Werbebanner in HTML5 um (in Echtzeit). Sollte das Endgerät Flash unterstützen, dann werden die Flash-Inhalte in ihrer ursprünglichen Form bereitgestellt. Der Vorteil dieses Prinzip liegt vor allem darin, dass Werbeagenturen ihre gewohnte Flash-orientierte Arbeitsweise beibehalten können.

Zusätzlich spielt wohl auch der Kostenfaktor eine Rolle: Die Werbanner können über Greystripe zu einem Bruchteil der Kosten ausgeliefert werden, die bei der Nutzung von Apples eigenem Dienst „iAds“ entstehen würden. Dennoch bleibt abzuwarten, ob diese Lösung längerfristig Bestand haben wird oder ob sich lediglich um einen temporären Workaround handelt.

Adobe CS5 ab sofort erhältlich

Die Adobe Creative Suite 5 ist der neueste Ableger in der erfolgreichen CS-Reihe und stellt in seiner Premium-Variante, der Adobe CS5 Master Collection, ein umfassendes Komplett-Paket zur Erstellung professioneller Web- und Printdesigns dar. Die Master Collection, die mit ca. 3700 Euro zu Buche schlägt, enthält folgende Programme und Features:

- Adobe Photoshop CS5 Extended
- Adobe Illustrator CS5
- Adobe InDesign CS5
- Adobe Acrobat 9 Pro
- Adobe Flash Catalyst CS5
- Adobe Flash Professional CS5
- Adobe Flash Builder 4
- Adobe Dreamweaver CS5
- Adobe Fireworks CS5
- Adobe Contribute CS5
- Adobe Premiere Pro CS5
- Adobe After Effects CS5
- Adobe Soundbooth CS5
- Adobe OnLocation CS5
- Adobe Encore CS5
- Adobe Bridge CS5
- Adobe Device Central CS5
- Adobe Dynamic Link
- Adobe CS Live

Photoshop und Illustrator sind dabei wohl diejenigen Bestandteile der Suite, die traditionell am meisten Beachtung finden. Adobe verspricht, dass sich in der neuen Photoshop-Version auch komplexe Bildelemente wie z. B. Haare schnell und präzise freistellen lassen. Das Auswahl-Werkzeug liefert nun exaktere Ergebnisse bei der Erkennung von Kanten und der Auswahl bestimmter Bildbereiche. Mit einer neuen Technologie namens Adobe Repoussé besteht außerdem die Möglichkeit, faszinierende 3D-Extrusionen zu erstellen. Mit seinen fortschrittlichen Perspektivwerkzeugen lassen sich im Illustrator ohne größere Anstrengungen natürlich wirkende Tiefen und Entfernungen erzeugen.

Adobe Flash Professional CS5 wird sich wohl innerhalb der nächsten Monate zum neuen Standard-Werkzeug für die Erstellung von Flash-Inhalten und -Anwendungen entwicklen. Selbiges gilt für den Adobe Flash Builder 4 auf dem Gebiet der Rich Internet Applications (RIAs).

Die Erstellung dynamischer Webseiten mit Dreamweaver CS5 gestaltet sich dank der Unterstützung moderner Content-Management-Frameworks wie z. B. WordPress, Joomla! oder Drupal in einigen Fällen deutlich einfacher als bisher. Mit dem Online-Dienst Adobe CS Live, der allerdings nur für einen begrenzten Zeitraum kostenfrei nutzbar ist, soll zudem der Workflow gestrafft und das Testen von Websites für verschiedene Browser vereinfacht werden.

INblau veröffentlicht Video-Chat App für studiVZ

Wer in den letzten Wochen und Monaten regelmäßig bei den sozialen Netzwerken studiVZ, meinVZ und schuelerVZ vorbeigeschaut hat, dem ist sicherlich das neue App-Feature ins Auge gefallen, das man bisher eigentlich nur von Myspace und vor allem Facebook kannte. Apps sind kleine Anwendungen, die Nutzern von sozialen Plattformen einen Mehrwert bieten, indem sie bspw. eine Unterhaltungs- oder Informationsfunktion erfüllen oder aber die Interaktionsmöglichkeiten zwischen den Nutzern verbessern und erweitern.

Mit den Anfang 2010 von INblau veröffentlichten Apps „MindAttack“, „Magic Click“ und „Toyo’s Jokebox“ konnten bereits zahlreiche Nutzer begeistert werden. Die neue Video-Chat App „Chat Wheel“, die auf allen drei VZ-Netzwerken veröffentlicht wurde, bietet Mitgliedern nun eine zusätzliche, äußerst attraktive und spannende Möglichkeit, untereinander in Kontakt zu treten.

Ein User kann, sobald dieser die App „Chat Wheel“ installiert hat, per Video-Chat-Verbindung mit anderen, zufällig ausgewählten Usern kommunizieren und auf diesem Weg zahlreiche neue VZ-Freunde kennenlernen. Um diesen Vorgang so interessant wie möglich zu gestalten, kann der User das gewünschte Geschlecht des Chat-Partners festlegen. Es werden neben der obligatorischen Webcam sowohl Mikrofon als auch Texteingabe unterstützt, außerdem kann die Hintergrundfarbe individuell angepasst werden.

Chat Wheel bei studiVZ

Apples iPad kommt Ende April nach Deutschland

Nachdem das iPad in den USA bereits eine äußerst erfolgreich Markteinführung feiern konnte, müssen sich Apple-Fans in Deutschland (und acht weiteren Ländern) noch bis Ende des Monats gedulden. Dann beginnt auch hierzulande der Verkauf des iPads, zunächst jedoch nur über ausgewählte Vertriebskanäle. Neben dem Apple Online-Shop und den Apple Stores wird das iPad z. B. auch bei Gravis erhältlich sein; die deutschen Mobilfunkanbieter erhalten aber vorerst keine Verkaufslizenz.

Zu den technischen Spezifikationen: Beim iPad kommt ein Apple A4-Prozessor mit einer Taktfrequenz von 1 Ghz zum Einsatz, als Arbeitsspeicher stehen 256 MB DRAM zur Verfügung. Je nach Version enthält das Gerät 16, 32 oder 64 GB Flash-Speicher. Das 9,7 Zoll-Display ermöglicht eine Auflösung von 1024 × 768 Pixeln. Der integrierte Akku liefert ca. 10 Stunden zuverlässig Strom, die Standby-Zeit liegt laut Apple bei einigen Wochen.

Standardmäßig sind 802.11n-WLAN und Bluetooth 2.1 mit an Bord, gegen Aufpreis gibt’s noch UMTS/HSDPA und GSM/EDGE dazu. Der enthaltene Beschleunigungssensor ist zur Steuerung von Anwendungen geeignet und passt außerdem die Bildschirmdarstellung an die jeweilige Lage des iPads an. Ein weiterer Sensor für die Intensität des Umgebungslichtes passt die Helligkeit des Displays an die gegebenen Lichtverhältnisse an.

So viel zur Technik. Ob der alltägliche Umgang mit dem iPad nun tatsächlich Spaß macht bzw. einervöllig neuen Erfahrung darstellt, das sollte jeder in einem ausgiebigen Praxistest selbst ausprobieren. Viel Spaß!

Adobe setzt große Hoffnungen in CS5

Wie Firmenchef Shantanu Narayen verlauten ließ, will Adobe am 12. April 2010 in einer als Live-Stream im Netz übertragenen Veranstaltung die wichtigsten Informationen zur neuen Creative Suite 5 bekanntgeben. Der Release der englischen Version soll dann ca. vier Wochen später erfolgen.

Durch die Veröffenlichung von CS5 sollen sowohl Umsatz als auch Gewinn im laufenden Quartal deutlich gesteigert werden, und zwar in höherem Maße, als dies bei der im Oktober 2008 erschienen Creative Suite 4 der Fall war. Angestrebt werden Umsätze im Bereich von 875 bis 925 Millionen US-Dollar und ein Gewinn von 39 bis 44 Cent pro Aktie.

Bereits vorgestellt wurde ein neues Photoshop-Feature namens “Content-Aware Fill”, mit dessen Hilfe sich Bereiche eines Fotos automatisch ausfüllen lassen, beispielsweise nachdem ein unerwünschtes Element entfernt wurde. Diese Funktion, sollte sie denn in der Praxis tatsächlich ohne größere Einschränkungen anwendbar sein, dürfte die Arbeit der meisten Grafiker sicherlich spürbar vereinfachen. Bleibt zu hoffen, dass die weiteren, bisher noch nicht näher spezifizierten Neuerungen ähnlich spektakulär ausfallen.

Hier ein Anwendungsbeispiel für die Content-Aware Fill-Funktion:

So gelingt Ihnen effizientes CRM

Das Kundenbeziehungsmanagement oder auch die Kundenpflege, wie CRM auf deutsch bezeichnet werden könnte, bezeichnet eine sehr konsequente Ausrichtung eines Unternehmens auf die einzelnen Kunden oder verschiedene Kundengruppen. Die einzelnen Prozesse der Kundenbeziehungen werden hierbei systematisch gestaltet. Die Abkürzung CRM steht in diesem Sachverhalt für die englische Bezeichnung Customer Relationship Management. Hinter diesem Begriff verbirgt sich untergliedert zunächst einmal die Dokumentation sowie die Verwaltung der Kundenbeziehungen. Dieser wichtige Baustein ermöglicht später ein tieferes Beziehungsmarketing. Bei dieser Pflege der Kundenbeziehungen gilt heute auch Marketing 2.0 als ein sehr bedeutsames Element, denn diese Technologie ermöglicht nicht nur ein gezielteres, sondern ebenso ein breiteres CRM.

Das Internet spielt seine Stärke aus: die Menschen werden sozial vernetzt
Mit Marketing 2.0 wurde in dem Bereich des CRM eine neue Ära eingeleitet. Dabei ist es egal, unter welchem Namen diese Technologie nun tatsächlich läuft. Denkbar sind hier etwa die Begriffe Web 2.0, Folksonomy oder Social Commerce. Auf jeden Fall verschieben sich die am Markt geltenden Machtverhältnisse in die Richtung der einzelnen Konsumenten. Diese können dank dieser neuen Technik nicht nur genauer und schneller nach Produkten suchen oder einen passenden Händler auswählen, sondern sich ebenfalls schneller und weitläufiger austauschen. Dieser Austausch unter den Konsumenten tritt dadurch bei Kaufentscheidungen immer stärker in den Mittelpunkt. Für diesen Austausch dienen vor allem Foren, Weblogs oder Social Bookmarking. So verschwindet der Einflussbereich von der Seite der Unternehmen zunehmend. Allerdings muss das nicht wirklich so sein, denn besonders eine so stark vernetzte Welt bietet großen Raum für zahlreiche Ideen aus dem Bereich des Marketing.

So können Experten davon ausgehen, dass sich die Welt des Marketings in der nächsten Zeit stark und nachhaltig verändern werden. Die Möglichkeiten des Marketings werden dabei immer zahlreicher sowie umfangreicher. Viele Unternehmen, die diese Tatsache bereits erkannten, nehmen allerdings gern eine CRM Beratung in Anspruch, denn das notwendige Wissen über diese Sachverhalte sowie die Veränderungen des CRM sollten die Gewinner des Marktes besitzen.

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