Vor- und Nachteile von Website-Baukästen: Jimdo, Squarespace, 1&1 und Co

Website-Baukästen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, die Vorteile liegen dabei augenscheinlich klar auf der Hand: Niedrige Erstellungs- und Betriebskosten, einfache Verwaltung von Inhalten, zeitgemäße Design-Vorlagen (mittlerweile häufig auch responsiv bzw. für Mobilgeräte optimiert) sowie grundlegende SEO-Funktionalitäten sind in der Regel gegeben.

Für den privaten Bereich können die bei 1&1 MyWebsite, Jimdo, Weebly, WiX oder Squarespace zur Verfügung gestellten Features also durchaus ausreichend sein. Beim Aufbau einer Website mit unternehmerischem bzw. professionellem Ansatz stößt man allerdings schnell an Grenzen, denn es gilt es eine ganze Reihe von Aspekten zu beachten, die die Umsetzung und Weiterentwicklung einer Website entscheidend behindern können:

Häufige Nachteile bei der Verwendung der genannten Tools sind bspw.:

    • kein FTP-Zugang
    • keine Datenbank-Zugang
    • Einschränkungen bei Navigationsstruktur
    • Template-Anpassungen nur begrenzt möglich
    • Import/Export von Inhalten per CSV- oder XML-Dateien nicht möglich
    • eCommerce-Funktionalitäten unzureichend oder aus rechtlichen Gründen nicht für den Einsatz in Deutschland geeignet
    • Mehrsprachigkeit nur umständlich bzw. eingeschränkt realisierbar
    • keine Benutzerrollen und -rechte

Fazit: Im Großen und Ganzen ist ein Website-Baukasten aufgrund der mangelhaften Flexibilität und der fehlenden Features nur für Privatpersonen oder wenige Unternehmen wie Friseure, Bäckereien und Autowerkstätten geeignet. Moderne, schlanke und zudem noch kostenlose Content Management Systeme wie WordPress (in Verbindung mit einem günstigen Webhosting-Vertrag) bieten da unterm Strich deutlich mehr.

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