Warum sich Marktplätze für Shopbetreiber lohnen

Wer einen eigenen Online-Shop betreibt, für den spielt neben dem Kernthema Umsatz auch die sekundäre Dimension Reichweite eine große Rolle. Häufig kann ein hinsichtlich Usability und SEO solide aufgestellter Shop in Kombination mit einem gut laufenden Ladengeschäft bereits zufriedenstellende Verkaufszahlen vorweisen. Trotzdem ist es für viele Händler abseits von Google AdWords/Shopping häufig schwierig, neue Traffic- bzw. Besucherquellen zu erschließen. Die Anbindung des Shops an eCommerce-Marktplätze ist hier eine naheliegende und mit überschaubarem Aufwand realisierbare Lösung. Hier können vor allem die beiden „Big Player“ Amazon und eBay punkten, die auch im deutschsprachigen Raum enorme Besucherzahlen aufweisen. Aber auch etwas kleinere Marktplätze wie Rakuten bieten eine Menge Potential.

Als Basis für die Übertragung von Artikeldaten zu den Marktplätzen kann entweder der Shop selbst oder eine ERP-Software verwendet werden. Für das Shopsystem Magento existiert mit M2E Pro eine sehr leistungsfähige Schnittstelle, die alle drei genannten Plattformen bedient und bis zu einer Umsatzgrenze von 10.000 €/Monat kostenfrei genutzt werden kann. Somit ist ein ausgiebiges Testing kein Problem.

Nach einer gewissen Einführungszeit stellt sich meist schnell heraus, dass Marktplätze gerade durch die hohe erzielbare Reichweite echte Umsatztreiber sind und trotz Provisionszahlungen in nicht unerheblicher Höhe und einer gewissen Abhängigkeit von den Marktplatz-Betreibern für viele Händler die positiven Aspekte klar überwiegen. Umsatzzuwächse im zweistelligen Bereich sind für kleinere Unternehmen eher die Regel als die Ausnahme, daher lohnt sich eine Anbindung unserer Erfahrung nach definitiv.

Vor- und Nachteile von Website-Baukästen: Jimdo, Squarespace, 1&1 und Co

Website-Baukästen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, die Vorteile liegen dabei augenscheinlich klar auf der Hand: Niedrige Erstellungs- und Betriebskosten, einfache Verwaltung von Inhalten, zeitgemäße Design-Vorlagen (mittlerweile häufig auch responsiv bzw. für Mobilgeräte optimiert) sowie grundlegende SEO-Funktionalitäten sind in der Regel gegeben.

Für den privaten Bereich können die bei 1&1 MyWebsite, Jimdo, Weebly, WiX oder Squarespace zur Verfügung gestellten Features also durchaus ausreichend sein. Beim Aufbau einer Website mit unternehmerischem bzw. professionellem Ansatz stößt man allerdings schnell an Grenzen, denn es gilt es eine ganze Reihe von Aspekten zu beachten, die die Umsetzung und Weiterentwicklung einer Website entscheidend behindern können:

Häufige Nachteile bei der Verwendung der genannten Tools sind bspw.:

    • kein FTP-Zugang
    • keine Datenbank-Zugang
    • Einschränkungen bei Navigationsstruktur
    • Template-Anpassungen nur begrenzt möglich
    • Import/Export von Inhalten per CSV- oder XML-Dateien nicht möglich
    • eCommerce-Funktionalitäten unzureichend oder aus rechtlichen Gründen nicht für den Einsatz in Deutschland geeignet
    • Mehrsprachigkeit nur umständlich bzw. eingeschränkt realisierbar
    • keine Benutzerrollen und -rechte

Fazit: Im Großen und Ganzen ist ein Website-Baukasten aufgrund der mangelhaften Flexibilität und der fehlenden Features nur für Privatpersonen oder wenige Unternehmen wie Friseure, Bäckereien und Autowerkstätten geeignet. Moderne, schlanke und zudem noch kostenlose Content Management Systeme wie WordPress (in Verbindung mit einem günstigen Webhosting-Vertrag) bieten da unterm Strich deutlich mehr.

Silverlight vor dem Aus

Mit dem Start von Windows 10 löst Microsofts neuer Browser Edge den altbekannten Internet Explorer ab. Damit sind auch die Zeiten der Plugin-Schnittstelle ActiveX vorbei. Neu in diesem Zusammenhang ist, dass auch Silverlight, welches 2007 als Konkurrenzprodukt zu Adobes Flash auf den Markt kam, nicht mehr unterstützt wird.

Trotz vielversprechender Ansätze und Möglichkeiten für Nutzer von Windows-Tools konnte Silverlight nie die Popularität von Flash erreichen. Nachdem nun auch Flash in absehbarer Zeit aus den Browsern verschwinden wird und HTML5 schon vor einiger Zeit als technologische Grundlage das Ende des Plugin-Zeitalters in Bezug auf Videos eingeläutet hat, wird Microsoft (unter der Nutzung von Protokollen und Spezifikationen wie DASH, MSE oder EME) an dieser Entwicklung teilhaben.

Wer trotz Windows-Upgrade noch nicht zu Edge wechseln und damit auf Silverlight verzichten möchte, der kann auch unter Windows 10 weiterhin den Internet Explorer oder den Firefox nutzen.

TYPO3 Version 7.3 mit Performance-Plus

Bei der neuen Version des beliebten Content Management Systems TYPO3 wurde u. a. der Package Manager einer Generalüberholung unterzogen und präsentiert sich nun aufgeräumter denn je.
Durch die Code-Optimierung wurden zudem die bei jedem Request übertragenen Datenmengen reduziert, was der Performance sehr zuträglich ist.

Ein praktisches Feature, dass Redakteure in der Vergangenheit teilweise schmerzlich vermisst haben, ist die Möglichkeit von Inline-Änderungen bei Seitentiteln. Der Umfang der Inline-Bearbeitungsoptionen wird in Zukunft aber noch deutlich steigen, hier ist also Vorfreude angesagt.

Die API für den Login ins Backend wurde dahingehend verbessert, dass nun externe Systeme wie OpenID besser angebunden werden können. Auch bei der Fluid-Engine erfolgte eine Überarbeitung, zusätzlich lässt sich eine Modifikation von Daten nun über die sog. “Data Processors” vornehmen.

Für das nächste Release ist angedacht, das Default-Rendering der Content-Elemente vollständig auf Fluid umzustellen und das Backend weiter zu optimieren.

Neuer Suchanalyse-Bericht von Google

Das bei den Webmaster-Tools wohl am meisten genutzte Feature „Suchanfragen“ wurde von Google umfangreich überarbeitet und in die neue Berichtsfunktion „Suchanalyse“ überführt. Der neue Bericht ermöglicht eine detailliertere Auswertung der Daten und bietet verschiedene Filteroptionen. Interessant ist z. B. die Auswertung der Zugriffe über Mobilgeräte, vor allem im Hinblick auf das Update für mobile Endgeräte im letzten Monat.

Ein Vergleich folgender Größen ist möglich:

  • Klicks
  • Impressionen
  • Klickrate
  • Position

Google Suchanalyse-Bericht

Damit die gleichzeitige Darstellung von Klicks und Impressionen übersichtlich bleibt, werden sinnvollerweise zwei passend skalierte y-Achsen auf der linken und rechten Seite angezeigt.

Die Filter dienen zur Eingrenzung verschiedener Angaben:

  • Suchanfragen
  • Seiten
  • Länder
  • Geräte (Desktop, Mobile, Tablet)
  • Suchtyp (Web, Bilder, Videos)
  • Zeiträume (von – bis)

Der Funktionsumfang wurde also deutlich erweitert, so dass nun schnell und einfach präzise Analysen erstellt werden können. Auch die Genauigkeit der Daten und deren Berechnungsmethoden wurden optimiert. Alles in allem also eine tolle SEO-Ergänzung zur Bestimmung aktueller Tendenzen im Bezug auf Sichtbarkeit, Reichweite und Nutzerverhalten.

Responsive Content

Nachdem Responsive Design, also die optimierte Ausgabe eines Website-Designs auf verschiedenen Endgeräten, bereits zur gängigen Praxis geworden ist, rückt zunehmend die Frage nach einer geräteübergreifenden Content-Strategie in den Fokus von Redakteuren und Unternehmen.

Die Kernproblematik beim selektiven Anzeigen von verschiedenen Text-Inhalten für Desktop-Rechner, Tablets und Smartphones besteht darin, eine (annähernd) identische Menge an Informationen in einem für Nutzer des jeweiligen Gerätes vernünftigen Umfang auszugeben. Vereinfacht ausgedrückt ist es so, dass Nutzer von mobilen Endgeräten tendenziell eher komprimierte, also schnell erfassbare Inhalte bevorzugen. Responsives Design allein wird diesem Anspruch jedoch nicht gerecht, da bspw. ein langer Beitrag in einem responsiven Container-Element weder inhaltlich sinnvoll gekürzt noch in zusammengefasster Form angezeigt wird.

Sind die unterschiedlich langen Texte aber bereits passend im CMS hinterlegt, dann kann deren Aufbau und Umfang genau gesteuert werden, z. B. in Form von Trenn-Elementen, welche die Textausgabe an geeigneter Stelle begrenzen. Ein günstiger Ansatz ist auch die verstärkte Arbeit mit Listen auf Smartphones und ausformulierten Texten auf Geräten mit höherer Auflösung.

Darüber hinaus kann dem User über eine Auswahlmöglichkeit am Anfang eines Text-Beitrages die Entscheidung überlassen werden, ob er den kompletten Text oder nur einen zusammengefasste Version lesen will. Diese Lösung garantiert zusätzlich eine maximale Flexibilität.

Richtig umgesetzt, lassen sich mit Responsive Content entscheidende Vorteile im Hinblick auf die inhaltliche Gestaltung einer Website erzielen. Für die technische Realisierung und die Beantwortung von SEO-Fragestellungen sollte allerdings eine Web-Agentur mit Erfahrungen im Ausliefern responsiver Inhalte sowie redaktionellen Abläufen in modernen CMS gewählt werden. Gerne stehen wir Ihnen für Ihre Anfragen zur Verfügung – Nutzen Sie einfach unser Kontaktformular.

Was sind die Neuerungen bei Magento 1.9?

Die Magento Community Edition ist seit Kurzem in der Version 1.9 verfügbar. Auch dieses Mal sind wieder einige interessante Neuerungen mit an Bord.

Besonders attraktiv dürfte das neue Standard-Theme im Responsive Design sein, das Nutzern von mobilen Endgeräten eine bessere Usability verspricht und den Zeitaufwand für die Erstellung einer kompletten Responsive Website um 50 % verkürzen soll. Aufgrund des rasanten Wachstums im Bereich Mobile Commerce stellt diese Verbesserung einen potentiellen Wettbewerbsvorteil bei der Umsetzung und Pflege neuer Shop-Projekte dar und entspricht darüber hinaus dem von Google favorisierten Ansatz für den Umgang mit geräteabhängigen Frontend-Ansichten. Somit wird erfreulicherweise auch der Punkt Technical SEO bei diesem Release berücksichtigt.

Für Händler, die ihre Produkte für Kunden aus verschiedenen Ländern innerhalb der Europäischen Union zum Einheitspreis anbieten möchten, gibt es ebenfalls gute Nachrichten: Erstmals ist es möglich, unabhängig von länderspezifischen Steuerstrukturen und -sätzen einen konsistenten Produktpreis für alle betreffenden Staaten anzugeben.

Auch der Checkout wurde überarbeitet. Insbesondere das PayPal Express-Modul zeichnet sich nun durch eine bessere Integration aus. Wird bspw. die Kreditkarte des Kunden abgelehnt, so werden automatisch alternative Zahlungsmethoden angeboten.

Zusätzlich zu diesen neuen Features wurden natürlich auch eine Reihe von Anpassungen zur Verbesserung der Sicherheit durchgeführt, Bugs bei bestehenden Funktionalitäten behoben und Probleme bei der Steuerberechnung gefixt. Ein Wechsel von Magento 1.8.1 zu 1.9 dürfte sich also für viele Shopbetreiber lohnen.

Online-Händler Paradies Pool erzielt massive Umsatzsteigerung mit Magento Shop

Startseite von Paradies Pool

Das Angebot im Online-Shop von Paradies Pool umfasst Schwimmbecken, Poolzubehör sowie zahlreiche Accessoires und Schwimmbadartikel, welche die Freude am eigenen Pool steigern und das Freizeiterlebnis somit perfekt machen.

Es wurde ein kompletter Relaunch des Shops unter Verwendung der eCommerce-Software Magento vorgenommen. Vor dem Relaunch kam das CMS Drupal mit einer zusätzlichen Shop-Erweiterung zum Einsatz, worüber sich die bestehenden Strukturen und Prozesse allerdings nicht in zufriedenstellendem Maße abbilden ließen. Erst der Wechsel zu Magento brachte die gewünschte Flexibilität und technische Leistungsfähigkeit, die für einen effizienten und betriebswirtschaftlich sinnvollen Betrieb des Shops notwendig waren.

Aus Händlersicht besonders wichtig sind die komplexen Produkt-Bundles bzw. Produkt-Sets bei den angebotenen Stahlwandbecken, für deren Betrieb und Pflege eine Reihe von zusätzlichen Artikeln (z. B. Leiter, Sandfilteranlage, Handlauf) benötigt werden. Das Becken und die Zubehörartikel wurden dabei zusammengefasst, so dass Kunden auf einer einzigen Produktdetailseite alle Bestandteile des Sets konfigurieren können.

Neben einer kompletten Überarbeitung der Kategorienstruktur und Benutzerführung wurde der Magento-Shop auch gestalterisch neu konzipiert und präsentiert sich nun in einem ansprechenden, übersichtlichen Design. Über die Schnittstelle zu eBay und Amazon sind zusätzliche Verkaufskanäle entstanden, die einen nicht unerheblichen Anteil am Gesamtumsatz ausmachen. Insgesamt konnte 2013 der Jahresumsatz durch den Wechsel zu Magento verdreifacht werden.

www.paradies-pool.de

Schnittstelle Sage – Magento

Für die Straßenverkehrs-Genossenschaft Sachsen und Thüringen eG wurde im Zuge des Shop-Relaunches unter Verwendung der eCommerce-Software Magento eine Schnittstelle zur Anbindung an eine Warenwirtschaft des Anbieters Sage erstellt. Die Schnittstelle deckt u. A. den Import folgender Daten aus der Warenwirtschaft in den Shop ab:

1. Produktbilder
Die Grafiken werden automatisiert auf den Webserver übertragen und den entsprechenden Artikeln in Magento zugeordnet.

2. Artikel
Explizit dafür freigegebene Artikel werden mit allen relevanten Angaben importiert.

3. Artikelgruppen
Die Zuordnung der Artikel zu den passenden Haupt- und Unterkategorien in Magento erfolgt anhand der innerhalb der Warenwirtschaft vergebenen Artikelgruppen.

4. Zusätzliche Artikelmerkmale
Neben den Standard-Artikeleigenschaften werden folgende Merkmale importiert:
– Sonderpreise mit Anfangs- und Enddatum
– Preise für einzelne Kundengruppen
– Mindestbestand
– Gewicht
– Maßangaben

Bei Interesse an der Entwicklung ähnlicher Schnittstellen nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.